Chinchilla-Liebhaber-Forum

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 Betreff des Beitrags: Die Chin-Mädels ...
BeitragVerfasst: 04.09.2018 15:42 
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Hallo Ihr Lieben,

ich bin neu hier im Forum - allerdings in Sachen Chinchillas nicht neu. Ich habe seit 20 Jahren Chinchillas und das erste Mal ein echtes Problem bei der Vergesellschaftung. Ich hatte immer mehrere Chinchillas - nun blieben nur noch zwei kastrierte Böckchen. Im April starb eines dieser Böckchen. Er war fast 18 Jahre alt und einer "meiner ersten". Nun ist Aragon (ein kastrierter Bock aus dem Tierheim) ganz allein. Er ist ca. 6 Jahre alt.

Nun habe ich zwei Mädels übernommen, die knapp zwei Jahre alt sind und als Jungtiere vergesellschaftet wurden. "Eigentlich" sollen sie sich bislang immer verstanden haben.
Ich habe die Tiere im Auslauf (ein separates Zimmer) vergesellschaftet - alles war gut, das Böckchen interessiert. Die Mädels zogen in den Käfig ein und alle waren erst mal glücklich. Nun etwa 3 Wochen später vertragen sich die Mädels überhaupt nicht mehr. Es kam zu haarsträubenden nächtlichen Jagdszenen, tagsüber war Ruhe. Das kleinere der Mädchen hat einen separaten Schlafplatz gewählt. Nach Tagen der nächtlichen Jagd war die kleine (Abbey) ziemlich gestresst, mit bereits kahlen Stellen am Rücken. Da sie auch nicht mehr in Ruhe gefressen hat, habe ich sie im Chinchilla-Zimmer in einen separaten kleinen Käfig gesperrt. Dort erholt sie sich und wird zunehmend munter. Sie darf lange alleine im Zimmer laufen und dann lasse ich gelegentlich das Böckchen dazu. Das klappt recht gut. Auch das zweite Weibchen lasse ich dann in den Auslauf. Erst ignorieren die Mädels sich aber wenn sie sich dann doch begegnen kommt es unverzüglich zu einer bösen (!!) Rauferei.

Glaubt ihr, dass hier "langer Atem" hilft? Oder fange ich vielleicht nochmal bei "null" an - also Käfig säubern, umgestalten etc.
Möglicherweise sollte ich eine andere Form der Vergesellschaftung probieren - da ich bislang immer "im Auslauf" vergesellschaftet habe, habe ich da wenig Erfahrung und bei der derzeitigen Gemütslage der Mädels bin ich da wenig hoffnungsvoll.

Wie schätzt ihr die Lage ein?
Ich freue mich auf eure Antworten - danke für eure Hilfe!

Beste Grüße!
Petra


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Chin-Mädels ...
BeitragVerfasst: 05.09.2018 07:37 
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hallo Petra,

herzich Willkommen hier im Forum.

Ich persönlich habe mit Vergesellschaftung keinerlei Erfahrungen. Ich weiß nur soviel, sobald es mal zu Verletzungen gekommen ist, auf keinen Fall mehr zusammensetzen. Es kann ganz schnell sehr böse enden.

Es wird sicherlich bald noch jemand mit Erfahrung sich dazu äußern.

Bist du auf Facebook?

_________________
Liebe Grüße
Karin


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Chin-Mädels ...
BeitragVerfasst: 05.09.2018 16:32 
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Hallo,

kam es bei den Weibchen zu blutigen Verletzungen?

Als die Streitigkeiten unter den Mädels anfingen, gab es kurz vorher irgendwelche Veränderungen oder dergleichen?

Eine VG im Auslauf ist immer sehr riskant.

Liebe Grüße
Jessy


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Chin-Mädels ...
BeitragVerfasst: 10.09.2018 13:06 
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Liebe Karin, liebe Jessy!
Und hallo an alle!

Danke für eure Gedankengänge ... - mein Rechner streikte, deshalb erst jetzt wieder!
Und ja, bin auf FB, werde dort gleich auch mal andocken :gag99:

Ich stell mal kurz die Gruppe vor - mit Namen ist einfacher:
Aragon, kastriertes Böckchen, ca. 6 Jahre alt - war bei mir
Hinzukamen: Ellie und Abbey, die ich kürzlich übernommen habe, zwei unkastrierte Mädels, beide etwa 2 Jahre alt, wurden als Jungtiere vergesellschaftet
Die neue VG habe ich im Auslauf vorgenommen. Aragon fand beide gut. Er ist ein stattliches Böckchen, die Mädels haben schnell Kontakt mit ihm aufgenommen, beide durften gleich in seinen Käfig ziehen. Anfangs saß Aragon mehr mit Abbey zusammen. Ein paar Tage später hat sich Ellie der Gruppe lautlos (also ohne offensichtliche Auseinandersetzungen) angeschlossen, es wurde in Gruppe gekuschelt, das ging erst mal für gut 14 Tage gut.

Für mich ist es nicht offensichtlich zu Verhaltensänderungen gekommen außer, dass nach etwa 2 Wochen (als neue Gruppe zusammen) Abbey tagsüber nicht mehr bei den anderen gekuschelt hat. Wenn sie im Auslauf auf Ellie traf haben sie sich "gechecked", keine Auffälligkeiten. Nur nachts ging es dann im Käfig hoch her. Wobei, es war auch nicht eine Dauerjagd, sondern "nur" mehrmals in der Nacht. Wenn ich dazu kam, war Ruhe und jeder lag in einer Ecke. Ich vermute, dass die Rangordnung unter den Mädels einfach neu geklärt werden muss - ungewöhnlich war für mich, dass Ellie im Auslauf (nachdem ich Abbey aus dem großen Käfig genommen habe) sofort über Abbey hergefallen ist - kein Anzicken, keine Pippidusche sofort frontaler Angriff.

Blutig sind die Auseinandersetzungen bislang (zum Glück) noch nicht geendet. Aber Abbey (die kleinere, die ich jetzt rausgenommen habe) war schon sichtlich gestresst und erschöpft und das rechte Hinterfüßchen war lädiert - das war aber vermutlich eher eine Folge der nächtlichen Jagdszenen. Abbey hat sich zwischenzeitlich gut erholt.

Abbey ist noch im kleinen Käfig innerhalb des Auslaufes. Beide Mädels dürfen mit dem Böckchen laufen, das klappt.
Wenn Ellie aus dem großen Käfig im Auslauf ist, ist Abbey im kleinen Käfig und nimmt die Situation zunehmen entspannt. Da zicken sie sich durch den Käfig an, das ist aber nicht außergewöhnlich heftig. Ich würde das nochmal ein paar Tage weiter verfolgen - eine Zusammensetzung in eine Minibox scheint mir momentan zu früh...

Danke für eure Meinungen und liebe Grüße!
Petra


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Chin-Mädels ...
BeitragVerfasst: 10.09.2018 16:34 
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hallo Petra,

wenn du auf FB bist, melde dich doch bitte in dieser Gruppe

Chinchilla-Liebhaber-Forum an. Dort wird dir auch mit Rat zur Seite gestanden.

_________________
Liebe Grüße
Karin


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Chin-Mädels ...
BeitragVerfasst: 13.09.2018 03:40 
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Hallo Petra,

habe ich das richtig verstanden, dass du jeweils ein Weibchen mit dem Böckchen gemeinsam laufen lässt und das andere Weibchen währenddessen im Käfig sitzt?
Dann kann sich das hochschaukeln, wenn sie sich am Gitter begegnen. Ich schreib mal Jessy an, frage, ob sie weiter beraten kann. Bin derzeit wenig da.

_________________
Liebe Grüße
Nicole

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Ein Tierfreund zu sein, gehört zu den größten seelischen Reichtümern des Lebens
Richard Wagner


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Chin-Mädels ...
BeitragVerfasst: 13.09.2018 11:19 
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Registriert: 09.2018
Beiträge: 3
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Hallo Nicole,

ja, das habe ich gemacht. Aber mittlerweile schon gemerkt, das das vermutlich nicht hilfreich ist.
Der Käfig in dem Abbey nun alleine ist, ist aber leider sehr klein - und deshalb muss ich sie im Chin-Zimmer laufen lassen. Das andere Weibchen (Ellie) randaliert da schon in ihrem Käfig.
Wenn Ellie und Aragon laufen, ist Abbey im kleinen Käfig aber echt entspannt. Nach einer Zeit zicken sie sich am Käfig heftig an. Ich fürchte, ich kann vielleicht nochmal Ellie im einem weiteren Käfig daneben stellen - vielleicht geht das.
Am besten wäre vermutlich, erst mal eine totale räumliche Trennung, das geht aber leider wegen der Hunde nicht.

Ich habe mich in FB angemeldet und werde das Problem dort auch nochmal schildern.
Danke dir!

Liebe Grüße!
Petra


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Chin-Mädels ...
BeitragVerfasst: 13.09.2018 12:24 
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Wohnort: Weißenthurm
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Hallo Petra,

Ich würde dir zu einer Neu-vergesellschaftung raten.

Dafür würde ich alle drei in einen Hasenkäfig setzen nur mit Futter, Wasser und Sandbad.

Die Mädels müssen ihre Rangordnung neu klären und auf kleinem Raum geht das besser und du kannst eher eingreifen.

Eibe Vergesellschaftung im Auslauf ist nicht empfehlenswert.


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